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Scharfe Kritik an mildem Urteil gegen FC Türk Sport

Die Brackweder CDU kritisiert das milde Urteil durch den Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverband (FLVW) in der „Militär-Gruß-Affäre“ gegen den FC Türk Sport. Der Bezirksligist muss lediglich eine Gesamtstrafe in Höhe von 200,00 Euro zahlen. In Brackwede hatten Spieler des FC Türk Sport anlässlich seines Heimspiels gegen den FC Augustdorf „salutiert“.

Carsten Krumhöfner, Vorsitzender der CDU Brackwede: „Eine Mannschaft, die durch diesen Salut ein Militär unterstützt, welches ethnische Säuberungen durchführt, hat auf unseren Sportplätzen nichts mehr zu suchen!“ Mit einer derartigen milden Strafe, wie sie hier der FLVW ausgesprochen habe, werde kein Zeichen gegen ein unsportliches und inakzeptables Verhalten gesetzt. Vielmehr würde eine solche Strafe belächelt, da sie weder empfindlich sei noch Konsequenzen nach sich ziehe.

CDU Pressesprecher Vincenzo Copertino: „Wer solche Strafen verhängt, muss sich nicht wundern, wenn Integration misslingt!“ Der Sport solle integrieren! Gemeinsame sportliche Aktivitäten sollen die Begegnung von Menschen ganz unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft schaffen! Vorurteile sollen dabei abgebaut werden.  Der Sport vermittle Werte und Verhaltensmuster, wie Fairplay, Regelakzeptanz und Teamgeist. Politisch motivierte Gesten, wie der von Spielern vom FC Türk Sport getätigte Salut, widersprächen vollkommen dem Integrationsgedanken des Sports.

„Umso wichtiger wäre es gewesen, dass der FLVW nach seiner Ankündigung im Vorfeld, Strafen auszusprechen, um zu signalisieren, dass derartige Provokationen nicht geduldet würden, entsprechend agiert hätte“, Krumhöfner weiter. Wer drastische Strafen ankündige und den Worten nicht Taten folgen lasse, lande wie ein müder Bettvorleger. Vincenzo Copertino: Der FLVW hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass so ein Verhalten auch auf westfälischen Plätzen nicht zu tolerieren sei und er sich weder für Provokationen noch für Diskriminierungen missbrauchen lasse!“ Die nunmehr ausgesprochene Strafe lasse jedoch nichts, aber auch gar nichts an der vorherigen Grundhaltung erkennen. Hier hätten Sperren gegenüber Spielern, Punktabzug o.ä. ausgesprochen werden müssen. Krumhöfner: „Nur mit einer empfindlichen Strafe hätte der FLVW im Sinne des Integrationsgedanken im Sport ein richtiges Signal gesetzt!“

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