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Stadtring-Rückbau Verschwendung von Steuergeldern!

Obwohl der Handelsverband, die IHK OWL und die Werbe- und Interessengemeinschaft Brackwede eindringlich vor den Folgen gewarnt haben, haben SPD, Grüne und die Partei Die Linke in der Bezirksvertretung (BZV) Brackwede beschlossen, den Stadtring zurückzubauen. Künftig wird jeweils die bisher rechte Spur ausschließlich den Fahrradfahrern zur Verfügung stehen.

Die Brackweder CDU kritisiert auf das Massivste den gefassten Beschluss und wie es dazu gekommen ist. Die CDU hatte Beratungsbedarf angemeldet, der allen demokratischen Gepflogenheiten zum Trotz abgelehnt wurde. Carsten Krumhöfner, Fraktionsvorsitzender der CDU in der BZV Brackwede: „Wir hätten so eine Maßnahme in aller Ruhe nach dem Umbau der Hauptstraße diskutieren können. Dann hätte man sehen können, wie sich die Verkehre entwickeln.“ Aber im Vorfeld einer Baumaßnahme an der Hauptstraße nunmehr den Stadtring zurückzubauen, der gerade durch die Verschwenkung bei AGFEO endausgebaut worden sei, damit der Stadtring leistungsfähiger werde, sei der absolute Wahnsinn.

BZV Mitglied Vincenzo Copertino: „370 Radfahrer und Fußgänger bekommen demnächst doppelt soviel Platz, wie mehr als 10.000 Autofahrer! SPD und Grüne sind im Wahlkampf und starten mit einer Verschwendung von Steuergeldern in Höhe von 1,6 Millionen Euro.“ 

Carsten Krumhöfner: „Während andere Straßen fast auseinanderfallen, wird hier ohne Grund ein Straßenumbau forciert, der die Erreichbarkeit des Brackweder Zentrums vor dem Umbau der Hauptstraße noch zusätzlich erschweren wird. So eine Planung, wie sie nunmehr beschlossen wurde, geht an der Wirklichkeit vollkommen vorbei!“ Was die Angebotsplanung der Stadt Bielefeld anrichte, könne man bereits an der Osningstraße erleben, die auch für den Fahradverkehr zurückgebaut worden sei und die pro Stunde nunmehr genau einen Radfahrer mehr zähle als vorher. Dafür produziere die Osnungstraße täglich zu Berufsverkehrszeiten lange Staus.

Vincenzo Copertino: „Der Einzelhandel in Brackwede kann einem Leid tun, so wie SPD, Grüne und Linke hier diesem nur Steine in den Weg legen! Wer eine Entlastungsstraße zurückbaut, verursacht, Verkehr in den Wohngebieten. Damit die Bewohner wissen, wem sie dies zu verdanken haben, haben wir im Rahmen der Beschlussfassung eine namentliche Abstimmung beantragt.“

Carsten Krumhöfner: „Die CDU wird den Beschluss rechtlich überprüfen lassen und den Fall dem Bund der Steuerzahler vorlegen!“ 

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