• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Mit ideologischer Politik wird der Süden mehr und mehr abgehängt

Die CDU Brackwede kritisiert den jüngsten Beschluss der Paprika-Koalition zur Umgestaltung der Artur-Ladebeck-Straße.

CDU-Fraktionsvorsitzender Carsten Krumhöfner: „Das grenzt an ideologische Umerziehungspolitik zum Fahrradfahren und an Ausblenden der verkehrlichen Realitäten in dieser Stadt.“ Krumhöfner erinnert an Planungen in Sennestadt, wo die 4-spurige Alt-B68 nicht zurückgebaut werden könne, weil diese auch eine wichtige Entlastungsfunktion beim Ausfall der A33 habe. „Komischerweise interessiert das die Bielefelder Verkehrsverwaltung und rot-grün alles überhaupt nicht. Die Artur-Ladebeck-Straße sei neben dem Ostwestfalendamm die einzige Verbindung von Brackwede Richtung Innenstadt, wenn im Winter die Bergstraßen ausfallen würden.“ Man merke schon heute, dass Probleme auf dem OWD regelmäßig im Anschluss für mehr Verkehr auf der Artur-Ladebeck-Straße führten. Wie dies eine zweispurige Straße leisten solle, müsse erst einmal sorgfältig geprüft werden.         

„Die Paprika-Koalition verfolgt immer mehr den Zwang, den Autofahrer zum Radfahrer umerziehen zu wollen,“ so Fraktionsmitglied Vincenzo Copertino. „Dass aber gerade der überörtliche Verkehr hier drunter leide - und die Anwohner, die den Stau und die Abgase vor der Haustür ertragen müssten - interessiert im Rathaus scheinbar die handelnde Mehrheit überhaupt nicht.“

Der Bielefelder Süden würde mehr und mehr abgehängt. Viele orientierten sich ja jetzt schon eher Richtung Gütersloh. „Die Bielefelder Innenstadt wird immer unerreichbarer aus Brackwede." Denn Anwohner aus den Bereichen am Berg und Hauptstraße würden den OWD nicht nutzen, der Umweg sei viel zu groß.

„Wer solche Planungen weiter verfolgt, nimmt wissentlich in Kauf, dass Verkehre über Bodelschwinghstr., Eggeweg und Quellenhofweg zunehmen werden. Intelligente, innovative Lösungen wie z.B. eine 3-spurigkeit, die sich den Stoßzeiten anpasst, werden gar nicht durchdacht. Hier geht es einzig und alleine darum, den Kfz-Individualverkehr zu drangsalieren. Wir brauchen aber eine Lösung, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird,“ so Krumhöfner abschließend.

© CDU Brackwede 2018 Erstellt mit dem CDU-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND